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Winterwerbers Husarenstück bei den 250 Meilen

Erfolgreiches Wochenende zum 250 Meilen Rennen am Nürburgring. Bei sonnigem Herbstwetter und eifeltypischen, eisigen Temperaturen startete am 15.10.2011 das 250 Meilen Rennen am Nürburgring. 4 Stunden Renndauer, die Andreas Winterwerber alleine bewältigen sollte.

Zunächst eine den kalten Umständen entsprechende, gute Startposition erreicht, kam er gut in Tritt und hatte nach einer Stunde bereits rund 20 Fahrzeuge überholt, mitunter auch aus der rund zwei Minuten eher auf die Strecke gegangenen Startgruppe 2. Wunderbare Raceaction auf Augenhöhe mit den anderen Astra's sowie dem Werks-Toyota.

Durch einen Horrorunfall des Pinta-Porsche um Bereich Tiergarten musste das Rennen jedoch in Runde 6 vorerst abgebrochen werden. Die Aufräumarbeiten dauerten rund eine Stunde an, bis es zum Restart kam. Eine Erholungsphase für Andreas, was die alleinige Bewältigung der Renndistanz vereinfachte. Viele der bereits "niedergerungenen" Fahrzeuge aus Gruppe 2 waren jedoch nun wieder vor Ihm. Die folgenden 8 Runden zeigten wieder Raceaction auf bestem Niveau. Viele leistungstärkere Fahrzeuge konnte er auf der Runde überholen, musste sie dann jedoch auf der langen Graden der Döttinger Höhe wieder ziehen lassen, um sie dann nächste Runde wieder zu überholen ...




In der sechsten Runde von Teil 2 verfehlte der Mamerow SLS Eingangs Mercedes-Arena seinen Bremspunkt und fuhr ihm stumpf und grundlos in die Seite. Das Fahrzeug erlitt aber keine technisch relevante Beschädigung, sodass die Fahrt fortgesetzt werden konnte. Ein perfekter Stop nach 8 Runden der 2. Rennhälfte brachte unser Team DEUTLICH auf Platz 3 der Klasse SP3 mit zeitweise über 2 Minuten Vorsprung auf das Toyota Werksteam. 4 Runden vor Schluss dann der schockierende Funkspruch:

"Ich habe keine Kupplung mehr, das Pedal fällt durch"

Die Kontrolle in der Box zeigte einen "geplatzten" Kupplungszylinder. Noch 2-3 Runden ... 2 Minuten Vorsprung ..."fahr ohne Kupplung fertig ..." war die Order. Links Bremsen, rechts Zwischengas zum Schalten war die Taktik und nur noch Gang 3 und 4 benutzen ... 3 Runden auf denen er sogar noch Fahrzeuge wieder überholte, absolvierte Andreas mit Bravour in diesem Zustand und brachte den Astra mit fast einer Minute Vorsprung zum Toyota Werksteam auf Platz 3 über die Linie. Nach Addition der beiden Rennhälften rutschten wir jedoch leider von Platz 3 auf 4 zurück, da die Japaner einen Vorsprung von fast 1,5 Minuten aus Teil 1 hatten. Nichtsdestotrotz eine klasse fahrerische Leistung unseres Andreas und wieder einmal eine perfekte Leistung des gesamten Teams. Nun freuen wir uns auf den 10. und letzten Lauf der Saison am 29.10.2011, an dem wir zusätzlich Nicolas Borst als neuen Mann bei Stock-Rennsportechnik für die Saison 2012 im Team begrüssen werden.